Regionalisierte Darstellung der Disease-Management-Programme
Herzlich willkommen auf den Seiten des DMP-Atlas NRW! Hier finden Sie eine Darstellung der Qualitätszielerreichung für sämtliche Disease-Management-Programme in dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Hierzu haben wir die Daten aus den beiden KV-Regionen Nordrhein und Westfalen-Lippe zusammengefasst ausgewertet. Außerdem bieten wir Ihnen zusätzlich die Information, in welchem Ausmaß die Qualitätsziele in den insgesamt 53 Landkreisen und kreisfreien Großstädten Nordrhein-Westfalens erreicht werden.
Wir möchten Sie hiermit dazu einladen, sich selbst davon zu überzeugen, in welchem Ausmaß eine differenzierte Darstellung der Daten aus den Disease-Management-Programmen möglich ist und wie stark sich die einzelnen Kreise und Städte zum Teil dabei voneinander unterscheiden. Verschiedene Filter- und Sortierfunktionen erlauben es Ihnen, auch individuelle Vergleiche durchzuführen.
Neben Kartendarstellungen mit regionalen Angaben finden Sie zu allen Qualitätszielen vertiefende Tabellen mit einer Auswertung der Zielerreichung in dem gesamten Bundesland NRW stratifiziert nach Alter, Geschlecht und bedeutenden DMP-spezifischen Teilgruppen. Diese werden je nach DMP noch ergänzt um Sonderanalysen, zum Beispiel zur Prävalenz von Begleiterkrankungen nach Alter und Geschlecht. Abhängig von der Einführung des jeweiligen Qualitätsziels zeigen wir Ihnen auf der Ebene des Bundeslandes sowie der beiden KV-Regionen die Entwicklung der Zielerreichung seit 2013. Alle gezeigten Daten lassen sich problemlos in einer Reihe von Ausgabeformaten exportieren. Zu den einzelnen Programmen gelangen Sie über die oben angezeigten Reiter mit der DMP-Kurzbezeichnung oder unten über die Buttons.
Wir wünschen Ihnen nun eine spannende Entdeckungsreise durch die vielfältige Ergebniswelt der DMP in Nordrhein-Westfalen! Falls Sie Fragen zu den Darstellungen haben oder noch mehr zu den weiteren Befunden aus den DMP in Ihrer Region wissen wollen, zum Beispiel im Rahmen eines Qualitätszirkels, melden Sie sich bitte bei uns:
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland | Fachbereich Evaluation und Qualitätssicherung | Tel. 0221 2585 4108 | E-Mail: evaluation-qs@zi.de
Datenstand: Aktuell werden die Daten bis Ende 2022 berücksichtigt.
DMP Diabetes mellitus Typ 2 DMP Diabetes mellitus Typ 1 DMP Koronare Herzkrankheit DMP Asthma bronchiale DMP Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) DMP Brustkrebs ErläuterungenSchwere Hypoglykämien vermeiden
Notfallmäßige stationäre Diabetes-Behandlung vermeiden
Systolischer Blutdruck maximal 150 mmHg
Diabetes-Schulung im DMP erstmals wahrnehmen
Hypertonie-Schulung wahrnehmen
Hypertonie-Schulung im DMP erstmals wahrnehmen
Fußstatus komplett untersuchen
Bei Ulkus Pulsstatus überprüfen
HbA1c-Wert maximal 8,5 % bei Patienten unter 30 Jahren
HbA1c-Wert maximal 8,5 % bei Patienten ab 30 Jahren
Schwere Hypoglykämien vermeiden
Notfallmäßige stationäre Diabetes-Behandlung vermeiden
empfohlene Diabetes-Schulung zeitnah wahrnehmen
empfohlene Hypertonie-Schulung zeitnah wahrnehmen
Fußstatus komplett untersuchen
Symptomkontrolle (Kleinkinder)
Symptomkontrolle (Kinder und Jugendliche)
Kein unkontrolliertes Asthma (Kleinkinder)
Kein unkontrolliertes Asthma (Kinder und Jugendliche)
Kein unkontrolliertes Asthma (Erwachsene)
Asthma-Schulung wahrnehmen aktuell
Asthma-Schulung wahrnehmen jemals
Ausstellung eines schriftlichen Selbstmanagementplans
Notfallmäßige Asthma-Behandlung vermeiden (ambulant und stationär)
Verordnung von ICS als Dauermedikation
Überprüfung der Inhalationstechnik
Nebenwirkungen erfragt bei endokriner Therapie
Fünfjährige Fortführung der endokrinen Therapie
DXA bei Therapie mit Aromataseinhibitoren
Kardiotoxische Therapie bekannt
Empfehlung zu körperlichem Training
Empfehlung zu körperlichem Training (BMI > 30)
Bisphosphonat/Denosumab bei Knochenmetastasen
bioptische Sicherung von viszeralen Fernmetastasen
In den DMP Diabetes mellitus Typ 2, Diabetes mellitus Typ 1 sowie Koronare Herzkrankheit wird bei der Unterteilung der Qualitätszielerreichung in verschiedene Patientengruppen (vertiefende Tabellen) auch von dem Stratum „Komorbidität“ Gebrauch gemacht. Dieses ist wie folgt definiert:
Für alle der genannten Begleiterkrankungen oder Folgekomplikationen gilt, dass ihr Auftreten jemals in einer DMP-Dokumentation festgehalten worden ist.